کتابخانه کتابخانه
جستجو

کوردیپیدیا پر اطلاعترین منبع اطلاعاتی کردی است!


گزینه های جستجو





جستجوی پیشرفته      صفحه کلید


جستجو
جستجوی پیشرفته
کتابخانه
نامنامەی کردی
کرونولوژیا از وقایع
منابع
رد پاها
گرد آوریها
فعالیت ها
چگونه جستجو کنم؟
انتشار
ویدئو
گروه بندی
آیتم تصادفی
ارسال
ارسال مقاله
ارسال عکس
نظر سنجی
نظرات شما
تماس
چه نوع اطلاعاتی را که ما نیاز داریم!
استاندارد
قوانین استفادە
کیفیت مورد
ابزار
درباره
آرشیویست های کوردیپیدیا
چه درباره ما می گویند!
اضافه کوردیپیدیا به وب سایت شما
اضافه کردن / حذف ایمیل
آمار مهمان
آمار آیتم
تبدیل فونت ها
تبدیل تقویم ها
بررسی املا
زبان و گویش از صفحات
صفحه کلید
لینک های مفید
پسوند کوردیپدیا برای گوگل کروم
کوکی
زبانها
کوردیی ناوەڕاست
کرمانجی - کوردیی سەروو
Kurmancî - Kurdîy Serû
هەورامی
Zazakî
English
Française
Deutsch
عربي
فارسی
Türkçe
Nederlands
Svenska
Español
Italiano
עברית
Pусский
Norsk
日本人
中国的
Հայերեն
Ελληνική
لەکی
Azərbaycanca
حساب من
ورود به سیستم
عضویت!
رمز عبور خود را فراموش کرده اید!
جستجو ارسال ابزار زبانها حساب من
جستجوی پیشرفته
کتابخانه
نامنامەی کردی
کرونولوژیا از وقایع
منابع
رد پاها
گرد آوریها
فعالیت ها
چگونه جستجو کنم؟
انتشار
ویدئو
گروه بندی
آیتم تصادفی
ارسال مقاله
ارسال عکس
نظر سنجی
نظرات شما
تماس
چه نوع اطلاعاتی را که ما نیاز داریم!
استاندارد
قوانین استفادە
کیفیت مورد
درباره
آرشیویست های کوردیپیدیا
چه درباره ما می گویند!
اضافه کوردیپیدیا به وب سایت شما
اضافه کردن / حذف ایمیل
آمار مهمان
آمار آیتم
تبدیل فونت ها
تبدیل تقویم ها
بررسی املا
زبان و گویش از صفحات
صفحه کلید
لینک های مفید
پسوند کوردیپدیا برای گوگل کروم
کوکی
کوردیی ناوەڕاست
کرمانجی - کوردیی سەروو
Kurmancî - Kurdîy Serû
هەورامی
Zazakî
English
Française
Deutsch
عربي
فارسی
Türkçe
Nederlands
Svenska
Español
Italiano
עברית
Pусский
Norsk
日本人
中国的
Հայերեն
Ελληνική
لەکی
Azərbaycanca
ورود به سیستم
عضویت!
رمز عبور خود را فراموش کرده اید!
        
 kurdipedia.org 2008 - 2024
 درباره
 آیتم تصادفی
 قوانین استفادە
 آرشیویست های کوردیپیدیا
 نظرات شما
 گرد آوریها
 کرونولوژیا از وقایع
 فعالیت ها - کوردیپیدیا
 کمک
موضوع جدید
زندگینامە
فرهاد بیگی گروسی
11-06-2024
شادی آکوهی
زندگینامە
شیرزاد ایلیاس عفر
08-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیلان علی روو مکری
08-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیریوان خلف علی
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیلان احمد جاسو
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیرین هسن شوان سعدو
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیرین خلف حسو
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیرین خدر خدر علی
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
ملا سید احمد فیلسوف
31-05-2024
شادی آکوهی
زندگینامە
شیرین حیدر سعید خدر
25-05-2024
سارا سردار
آمار
مقالات 518,589
عکس ها 105,461
کتاب PDF 19,433
فایل های مرتبط 97,440
ویدئو 1,394
شهدا
ژینا امینی
زندگینامە
لاری کرمانشاهی
زندگینامە
نوشیروان علی
اماکن باستانی
معبد آناهیتا
زندگینامە
عزیز یوسفی
19. bis 26. Dezember 1978: Pogrom von Maraş
همکاران کوردیپیدیا، از اقصی نقاط کردستان اطلاعات مهمی را برای هم زبانان خود آرشیو می کنند.
گروه: تحقیقات مختصر | زبان مقاله: Deutsch
اشتراک گزاری
Facebook0
Twitter0
Telegram0
LinkedIn0
WhatsApp0
Viber0
SMS0
Facebook Messenger0
E-Mail0
Copy Link0
ارزیابی مقالە
نایاب
عالی
متوسط
بد نیست
بد
اضافه کردن به مجموعه
نظر خود را در مورد این مقاله بنویسید!
تاریخ آیتم
Metadata
RSS
به دنبال تصویر رکورد انتخاب شده در گوگل
به دنبال رکورد انتخاب شده در گوگل
کوردیی ناوەڕاست0
Kurmancî - Kurdîy Serû0
English0
عربي0
فارسی0
Türkçe0
עברית0
Español0
Française0
Italiano0
Nederlands0
Svenska0
Ελληνική0
Azərbaycanca0
Fins0
Norsk0
Pусский0
Հայերեն0
中国的0
日本人0

Aus Maraş flüchtende Menschen

Aus Maraş flüchtende Menschen
Das #Pogrom# von Maraş ereignete sich vom 19. bis zum 26. Dezember 1978 und kostete offiziellen Angaben nach 111 Menschen das Leben. Die Erfahrungswerte hatten die rechtsextremen Anhänger eines Hitler-Verehrers kurz zuvor beim Massaker von Meletî gesammelt.
Es begann damit, dass im Çiçek-Kino in der damals linken Hochburg Maraş (ku. Gurgum) die Komödie „Zeynel und Veysel“ durch den Verein „Ülkücü Gençlik“ (Jugendorganisation von „Graue Wölfe“, kurz ÜGD) mit dem nationalistischen Machwerk „Wann geht die Sonne auf?“ ausgetauscht wurde. Der antikommunistische Streifen behandelt in ultranationalistischer Weise den „Kampf der Türken“ auf der Krim gegen Russland. Der Saal in der Stadt, die – angetrieben von der MHP des Hitler-Verehrers Alparslan Türkeş, die das Ethnisch-Türkische in den Mittelpunkt ihrer Propaganda stellte – durch eine wachsende politische Polarisierung zwischen „Links-Rechts“ sowie „sunnitisch-alevitisch“ gekennzeichnet war, war gedrängt voll, als der 1956 geborene Rechtsradikale Ökkeş Kenger mitten in der Filmvorführung einen Bombenanschlag auf das Kino verübte. Die Detonationskraft war gering, da der Anschlag mit einer Schockgranate ausgeführt wurde. Doch es war der Auftakt eines von langer Hand geplanten Pogroms, an dessen Ende hunderte Menschen brutal ermordet wurden.
Die Nachricht, die Bombe sei von „linken Kızılbaş“ (dieser Ausdruck wird auch als Synonym für die Schia und den alevitischen Glauben verwendet) gelegt worden, verbreitete sich wie ein Lauffeuer in Maraş. Am nächsten Tag wurde ein von einem Aleviten betriebenes Kaffeehaus bombardiert, und am darauffolgenden Tag erschoss ein Unbekannter die beiden Lehrer Hacı Çolak und Mustafa Yüzbaşıoğlu, die in der linksdemokratischen Bildungsgewerkschaft TÖB-DER organisiert waren. Als tags darauf den zwei Opfern das letzte Geleit gegeben werden sollte, wurde die Trauergemeinde von einem Mob aus tausenden Rechtsextremen und Ultranationalisten mit dem Spruch „Den Kommunisten und Aleviten wird das Trauergebet nicht verrichtet!“ angegriffen. Das Fass zum Überlaufen brachte der Imam Mustafa Yıldız mit folgendem „Rat“:
„Mit Fasten und Beten wird man kein Wallfahrer, wer einen Aleviten umbringt, der gewinnt so viel an Wohltätigkeit, wie wenn er fünfmal nach Mekka pilgern würde. Alle unsere Glaubensbrüder müssen sich gegen die Regierung, Kommunisten und Ungläubigen auflehnen. Wir müssen unser Umfeld von Aleviten und ungläubigen sunnitischen Anhängern der CHP säubern.“

Mobilisierungspropaganda: „Kommunistische Aleviten planen Anschlag“
Nachdem sich die Menge aufgelöst hatte und die Särge achtlos liegen gelassen wurden, machte sich die aggressive Masse, die weder durch das Militär noch durch die Polizei aufgehalten wurde, auf den Weg, um Geschäfte von Angehörigen der alevitischen Glaubensgemeinschaft zu demolieren. Im Zuge der Mord- und Brandschatzungsaktionen verloren drei Menschen ihr Leben. In der Nacht auf den 22. Dezember mobilisierten die Faschisten in sunnitisch geprägten Vierteln die Menschen mit der Botschaft, „kommunistische Aleviten“, die am Tag zuvor „drei muslimische Glaubensbrüder“ ermordet hätten (einige Quellen geben an, dass diese von Sicherheitsleuten erschossen worden waren), würden einen Anschlag planen.
Als auch noch einige Mullahs zum Dschihad („heiligen Krieg“) aufriefen, erreichten die Übergriffe auf Linke und alevitische Menschen ihren Höhepunkt. Daraufhin wurden in alevitischen Stadtvierteln systematisch Geschäfte angegriffen, Menschen aus ihren Häusern herausgezerrt und auf bestialische Weise massakriert. Frauen wurden vergewaltigt und Kinder und Alte kaltblütig ermordet. Spätestens die Tatsache, dass die alevitischen Häuser Tage zuvor penibel in Nazi-Manier markiert worden waren, erzeugte den Eindruck eines gezielten Pogroms. An das vom damaligen Polizeipräsidenten Abdülkadir Aksu, der später die AKP mitbegründen und Innenminister von Erdoğan werden sollte, erst am 24. Dezember erteilte Ausgangsverbot hielten sich nur Polizei und Gendarmerie. Obwohl die Situation bereits eskaliert war und im Grunde ein Bürgerkrieg herrschte, griffen militärischen Kräfte nicht ein. Unter diesen Umständen konnten die Faschisten mit ihrer bewaffneten Verstärkung, die aus verschiedenen Städten des Landes angereist war und ihre wichtigsten Anführer als Angestellte der nationalen Lotterieorganisation „Pilli Piyango“ zwecks einer Sonderauslosung (die bereits am 9. Dezember stattgefunden hatte), in Hotels einquartierte, ungestört wüten. Die Parolen gegen jene, die für „kommunistisch, links, alevitisch, ungläubig oder gottlos“ gehalten wurden, waren eindeutig:

„Heute ist der Tag des Dschihad, wer einen Aleviten umbringt, kommt ins Paradies“
„Bringen wir Aleviten um, säubern wir unsere Heimat von ihnen“
„Unser Führer Türkeş ist unter uns, wo ist eurer?“
„Geht und ruft euren ‚Karaoğlan‘ (Spitzname von Bülent Ecevit, der mit der CHP die Regierung damals stellte), damit er euch hilft; unser Türkeş ist bei uns“.

Erst am 26. Dezember wurde über Maraş und einige angrenzende Provinzen der Ausnahmezustand erklärt. Zu dem Zeitpunkt lebte kein einziger Angehöriger der alevitischen Gemeinschaft mehr in der Stadt, denn alle Überlebenden waren bereits geflohen. Die offizielle Bilanz der „Ereignisse“ war erschreckend und ernüchternd zugleich: 111 Tote, mehr als 1.000 Verletzte, über 200 zerstörte oder niedergebrannte Häuser, etwa 100 gebrandschatzte Geschäfte. Alevitische Verbände halten demgegenüber eine Zahl von 500 Ermordeten und sogar mehr durchaus für möglich, geben die Zahl der zerstörten Häuser mit 552 und der gebrandschatzten Geschäfte mit 289 an und kritisieren die niedrigen staatlichen Angaben.

Anklage gegen 804 Rechtsextreme
Die folgenden Prozesse, die gegen Beschuldigte des Pogroms in den Gerichten des Ausnahmezustandes eröffnet worden waren, dauerten bis ins Jahr 1991. Insgesamt wurde gegen 804 rechte und rechtsextreme Personen Anklage erhoben (einige Quellen sprechen von 835 Angeklagten). 29 von ihnen erhielten die Todesstrafe, sieben weitere bekamen lebenslänglich und 321 Personen erhielten Strafen zwischen einem und 24 Jahren. Die Beschlüsse wurden jedoch von den Berufungsgerichten verschleppt oder aufgehoben und auch die Todesstrafen sind nicht vollzogen worden.

Kenger legt Karriere als Parlamentsabgeordneter hin
Auch Ökkeş Kenger, der den Anschlag auf das Kino verübt hatte, wurde zum Tode verurteilt, aber 33 Tage vor dem Militärputsch am 12. September 1980 freigesprochen. Daraufhin änderte er seinen Nachnamen in Şendiller und startete eine politische Karriere. 1989 kandidierte Kenger als Bürgermeister für Maraş, wobei er die Wahl verlor. 1991 wurde er Abgeordneter der Partei der nationalistischen Arbeit (MCP) – so hieß die MHP für einige Jahre, nachdem sie vom Putschregime verboten wurde und mit der islamistischen Refah-Partei ein Wahlbündnis eingegangen war – und war sogar Mitglied des parlamentarischen Untersuchungsausschusses für Menschenrechte. 1992 gründete Kenger zusammen mit Muhsin Yazıcıoğlu, dem Gründer des rechtsextremen „Ülkücü Ocakları Derneği“, die Partei der Großen Einheit (BBP). 2008, nachdem es zum Streit mit Yazıcıoğlu kam, behauptete Kenger in dem beim staatlichen Sender TRT-1 ausgestrahlten Dokumentarfilm „Labyrinth der Könige“ („Şahların Labirenti“), dass der armenische Journalist Hrant Dink und dessen Freunde für das Pogrom von Maraş verantwortlich seien.

MIT-Berichte: Pogrom von MHP geplant, wir wussten es
Wie Berichte des türkischen Geheimdienstes MIT, die 2012 im Zuge des Prozesses um den Putsch von 1980 an die Öffentlichkeit gelangten, dokumentieren, wurde Ökkeş Kenger am 5. Januar 1979 festgenommen und in Ankara verhört. Laut dem dazugehörigen Protokoll äußerte er auf die Frage, ob er einen Sprengsatz in ein Kino in Maraş, in dem am 19. Dezember 1978 der Film „Wann geht die Sonne auf?“ gezeigt wurde, geworfen habe, dass er es nicht bereue und im Auftrag des stellvertretenden ÜGD-Vorsitzenden gehandelt hätte. Er und seine Gleichgesinnten hätten dies getan, um den Eindruck zu erwecken, dass es „linke Extremisten“ gewesen wären. Der MIT selbst stellt die gewalttätigen Angriffe während des Pogroms von Maraş nicht als politisch extremistisch oder konfessionell (alevitisch-sunnitisch), sondern als „türkisch-kurdisch“ motiviert dar. Angeblich hätte die alevitisch-kurdische Bevölkerung einen eigenen Staat gründen wollen und dies in ihren Demonstrationen frei bekundet. Die MHP und ihre Jugendorganisation, die ja als „Rechte auf Seiten des Staates gegen den drohenden Kommunismus“ stünden, hätten sich unter „Zugzwang“ gesehen, gegen die Bedrohung ein Zeichen zu setzen. In den Dokumenten zeichnet sich das klare Bild ab, dass der MIT bereits im Vorfeld über das geplante Massaker informiert war, es aber unterließ einzugreifen.

Auslöser für Putsch 1980
Das Pogrom von Maraş wird als entscheidender Auslöser für den Militärputsch vom 12. September 1980 betrachtet. In dessen Folge wurde das gesamte Land zu einem Gefängnis unter freiem Himmel. Unter der bis 1989 andauernden Regierungszeit des Putschgenerals Kenan Evren kam es laut Zahlen der Cumhuriyet zu 650.000 politischen Festnahmen, 7.000 beantragten, 571 verhängten und 50 vollstreckten Todesstrafen und dem nachgewiesenen Tod durch Folter in 171 Fällen. Von mindestens 128 weiteren Menschen, die im Gefängnis starben, kamen vierzehn an den Folgen des von PKK-Kadern angeführten Todesfastens ums Leben. 73 Personen starben aus natürlichen Gründen in Polizeihaft, 43 weitere durch Suizid. In 210.000 Prozessen wurden 230.000 Personen vor Gericht gestellt, darunter 98.404 Personen als „Anhänger illegaler Organisationen“. Mindestens 300 Menschen wurden auf der Straße durch „unbekannte Täter“ ermordet. Diese Tradition des „Verschwindenlassens“ erreichte in den 1990er Jahren ihren Höhepunkt. Heute geht man von rund 17.000 Menschen aus, die von Sicherheitskräften oder paramilitärischen Strukturen verschwunden gelassen wurden.

Massaker von Çorum, Pogrom von Sivas
Nur Jahre nach dem Ende des Prozesses gegen die Verantwortlichen des Maraş-Pogroms wurde am 2. Juli 1993 in Sivas (ku. Sêwas) unter den Hassrufen eines Mobs von über 5.000 Islamisten ein Massaker an alevitischen Intellektuellen verübt. 33 Künstlerinnen und Künstler sowie zwei Angestellte des Hotels Madımak, in dem die Gäste eines Kulturfestivals logierten, wurden bei lebendigem Leibe verbrannt. Bereits kurz nach dem Massaker in Maraş begann am 27. Mai 1980 das Pogrom von Çorum, in dessen Verlauf von der Regierung aufgestachelte Rechtsextremisten bis Juli 57 Alevit:innen ermordeten und mehr als 300 verletzten. Auch diese Täter lebten ein Leben in Freiheit. Die Geschichte zeigt: Wenn das Massaker von Maraş wirklich gerecht verfolgt worden wäre, dann hätte es die Pogrome in Sivas und Çorum nicht gegeben.[1]
این مقاله بە زبان (Deutsch) نوشته شده است، برای باز کردن آیتم به زبان اصلی! بر روی آیکون کلیک کنید.
Dieser Artikel wurde in (Deutsch) Sprache geschrieben wurde, klicken Sie auf das Symbol , um die Artikel in der Originalsprache zu öffnen!
این مقاله 1,781 بار مشاهده شده است
هشتگ
منابع
[1] سایت | Deutsch | anfdeutsch.com
آیتم های مرتبط: 9
زبان مقاله: Deutsch
تاریخ انتشار: 18-12-2021 (3 سال)
زبان- لهجە: آلمانی
شهرها: مرعش
نوع انتشار: دیجیتال
کتاب: تروریزم
کتاب: حقوق بشر
کتاب: مشکل کرد
کشور - اقلیم: شمال کردستان
فراداده فنی
کیفیت مورد: 99%
99%
این مقاله توسط: ( هژار کاملا ) در تاریخ: 13-03-2023 ثبت شده است
این مقاله توسط: ( سارا کاملا ) در: 16-03-2023 بازبینی و منتشر شده است
این مقاله برای آخرین بار توسط: هژار کاملا در 21-12-2023 بروز شده است
آدرس مقالە
این آیتم با توجه به استاندارد كوردیپیدیا هنوز نهایی نشده است و نیاز بە بازنگری متن دارد.
این مقاله 1,781 بار مشاهده شده است
فایل های پیوست شده - ورژن
نوع ورژن نام ویرایشگر
فایل عکس 1.0.1120 KB 13-03-2023 هژار کاملاهـ.ک.
کوردیپیدیا پر اطلاعترین منبع اطلاعاتی کردی است!
اماکن باستانی
گوردخمه سان رستم
زندگینامە
هلیا برخی
کتابخانه
تذکره امرائی؛ گلزار ادب لرستان
تحقیقات مختصر
نامەای از زندان
کتابخانه
افسانەهای لری
تحقیقات مختصر
نگاهی به داستان پیدایش روح و ماشیاخ سوشانس
زندگینامە
شاهزاده خورشید
تصویر و توضیحات
حاج رحیم خرازی همراه با همسر و فرزندانش
زندگینامە
قادر فتاحی قاضی
زندگینامە
روژین دولتی
اماکن باستانی
قلعه یزدگرد
تحقیقات مختصر
امارت عزیزان جزیری کردی
اماکن باستانی
بازار خرم آباد
تصویر و توضیحات
گروهی از مبارزان کرد در مهاباد در سال 1983
زندگینامە
عزیز یوسفی
تصویر و توضیحات
سمکو همراه با سورمە خواهر مارشیمون و نیکیتین سفیر روسها
زندگینامە
جمشید عندلیبی
زندگینامە
هانا وکیل
کتابخانه
دریاچه شاهی و قدرتهای بزرگ؛ پژوهشی در کشتیرانی دریاچه ارومیه (عصر قاجاریه)
زندگینامە
سوسن رازانی
زندگینامە
سارا خضریانی
اماکن باستانی
خانه‌ مصری
تحقیقات مختصر
ایزد بل (بعل)
تصویر و توضیحات
ورود افراد باشلوار کردی ممنوع
اماکن باستانی
مسجد دولتشاه
کتابخانه
جغرافیای لرستان
کتابخانه
غمنوای کوهستان
زندگینامە
عمر مصلحتی بیلوکه
تصویر و توضیحات
قبر حسین کوهکن
تحقیقات مختصر
پس از کردها نوبت بختیاریهاست!

واقعی
شهدا
ژینا امینی
22-09-2022
شادی آکوهی
ژینا امینی
زندگینامە
لاری کرمانشاهی
22-10-2022
شادی آکوهی
لاری کرمانشاهی
زندگینامە
نوشیروان علی
24-12-2023
سارا سردار
نوشیروان علی
اماکن باستانی
معبد آناهیتا
06-03-2024
سارا سردار
معبد آناهیتا
زندگینامە
عزیز یوسفی
04-05-2024
شادی آکوهی
عزیز یوسفی
موضوع جدید
زندگینامە
فرهاد بیگی گروسی
11-06-2024
شادی آکوهی
زندگینامە
شیرزاد ایلیاس عفر
08-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیلان علی روو مکری
08-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیریوان خلف علی
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیلان احمد جاسو
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیرین هسن شوان سعدو
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیرین خلف حسو
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
شیرین خدر خدر علی
05-06-2024
سارا سردار
زندگینامە
ملا سید احمد فیلسوف
31-05-2024
شادی آکوهی
زندگینامە
شیرین حیدر سعید خدر
25-05-2024
سارا سردار
آمار
مقالات 518,589
عکس ها 105,461
کتاب PDF 19,433
فایل های مرتبط 97,440
ویدئو 1,394
کوردیپیدیا پر اطلاعترین منبع اطلاعاتی کردی است!
اماکن باستانی
گوردخمه سان رستم
زندگینامە
هلیا برخی
کتابخانه
تذکره امرائی؛ گلزار ادب لرستان
تحقیقات مختصر
نامەای از زندان
کتابخانه
افسانەهای لری
تحقیقات مختصر
نگاهی به داستان پیدایش روح و ماشیاخ سوشانس
زندگینامە
شاهزاده خورشید
تصویر و توضیحات
حاج رحیم خرازی همراه با همسر و فرزندانش
زندگینامە
قادر فتاحی قاضی
زندگینامە
روژین دولتی
اماکن باستانی
قلعه یزدگرد
تحقیقات مختصر
امارت عزیزان جزیری کردی
اماکن باستانی
بازار خرم آباد
تصویر و توضیحات
گروهی از مبارزان کرد در مهاباد در سال 1983
زندگینامە
عزیز یوسفی
تصویر و توضیحات
سمکو همراه با سورمە خواهر مارشیمون و نیکیتین سفیر روسها
زندگینامە
جمشید عندلیبی
زندگینامە
هانا وکیل
کتابخانه
دریاچه شاهی و قدرتهای بزرگ؛ پژوهشی در کشتیرانی دریاچه ارومیه (عصر قاجاریه)
زندگینامە
سوسن رازانی
زندگینامە
سارا خضریانی
اماکن باستانی
خانه‌ مصری
تحقیقات مختصر
ایزد بل (بعل)
تصویر و توضیحات
ورود افراد باشلوار کردی ممنوع
اماکن باستانی
مسجد دولتشاه
کتابخانه
جغرافیای لرستان
کتابخانه
غمنوای کوهستان
زندگینامە
عمر مصلحتی بیلوکه
تصویر و توضیحات
قبر حسین کوهکن
تحقیقات مختصر
پس از کردها نوبت بختیاریهاست!
پوشه ها
زندگینامە - آین و آین شناسان - ایزدی زندگینامە - پیشه - مفقود الاثر زندگینامە - پیشه - قربانی جنگ داعش زندگینامە - زبان- لهجە - ک. شمال زندگینامە - شهر و شهرستان (مکان تولد) - شنگال زندگینامە - محل اقامت - کردستان زندگینامە - پوشه ها - نسل کشی کوردهای ایزدی زندگینامە - ملیت - کرد زندگینامە - کشور - اقلیم (مکان تولد) - جنوب کردستان زندگینامە - جنسیت - زن

Kurdipedia.org (2008 - 2024) version: 15.58
| تماس | CSS3 | HTML5

| مدت زمان ایجاد صفحه: 1.203 ثانیه