کورديپيديا أکبر مصدر کوردي للمعلومات بلغات متعددة!
حول كورديبيديا
امناء الأرشيف لکوردیپیدیا
 البحث
 ارسال
 الأدوات
 اللغات
 حسابي
 البحث عن
 مظهر
  الوضع المظلم
 الإعدادات الافتراضية
 البحث
 ارسال
 الأدوات
 اللغات
 حسابي
        
 kurdipedia.org 2008 - 2026
المکتبة
 
ارسال
   بحث متقدم
اتصال
کوردیی ناوەند - Central Kurdish
Kurmancî - Upper Kurdish (Latin)
کرمانجی - Upper Kurdish (Arami)
هەورامی - Kurdish Hawrami
English
Français - French
Deutsch - German
عربي - Arabic
فارسی - Farsi
Türkçe - Turkish
עברית - Hebrew

 المزيد...
 المزيد...
 
 الوضع المظلم
 شريط الشريحة
 حجم الخط


 الإعدادات الافتراضية
حول كورديبيديا
موضوع عشوائي
قوانين الأستعمال
امناء الأرشيف لکوردیپیدیا
تقيماتکم
المفضلات
قاموس كورديبيديا 🆕
شركاؤنا
التسلسل الزمني للأحداث
 النشاطات - کرديبيديا
المعاينة
 المزيد
 الاسماء الکوردية للاطفال
 انقر للبحث
أحصاء
السجلات
  599,052
الصور
  126,381
الکتب PDF
  22,356
الملفات ذات الصلة
  132,494
فيديو
  2,205
اللغة
کوردیی ناوەڕاست - Central Kurdish 
322,013
Kurmancî - Upper Kurdish (Latin) 
97,609
هەورامی - Kurdish Hawrami 
68,098
عربي - Arabic 
46,389
کرمانجی - Upper Kurdish (Arami) 
28,783
فارسی - Farsi 
17,415
English - English 
8,610
Türkçe - Turkish 
3,887
Deutsch - German 
2,054
لوڕی - Kurdish Luri  
1,785
Pусский - Russian 
1,151
Français - French 
366
Nederlands - Dutch 
132
Zazakî - Kurdish Zazaki 
98
Svenska - Swedish 
84
Italiano - Italian 
66
Español - Spanish 
64
Polski - Polish 
62
Հայերեն - Armenian 
57
لەکی - Kurdish Laki 
39
Azərbaycanca - Azerbaijani 
35
Norsk - Norwegian 
25
日本人 - Japanese 
24
עברית - Hebrew 
23
中国的 - Chinese 
22
Ελληνική - Greek 
20
Português - Portuguese 
16
Fins - Finnish 
14
Catalana - Catalana 
14
Esperanto - Esperanto 
10
Тоҷикӣ - Tajik 
9
Ozbek - Uzbek 
9
українська - Ukrainian 
6
Čeština - Czech 
6
ქართველი - Georgian 
6
Srpski - Serbian 
6
Hrvatski - Croatian 
5
Lietuvių - Lithuanian 
5
балгарская - Bulgarian 
4
Kiswahili سَوَاحِلي -  
3
हिन्दी - Hindi 
2
қазақ - Kazakh 
1
Cebuano - Cebuano  
1
ترکمانی - Turkman (Arami Script)  
1
صنف
عربي
السيرة الذاتية 
8,189
الأماکن 
4,871
الأحزاب والمنظمات 
44
المنشورات (المجلات والصحف والمواقع الإلكترونية ووسائل الإعلام، إلخ) 
33
المتفرقات 
10
صور وتعریف 
286
الخرائط 
19
المواقع الأثریة 
61
المطبخ الکوردي 
1
المکتبة 
2,948
نكت 
4
بحوث قصیرة 
21,906
الشهداء 
5,270
الأبادة الجماعية 
1,468
وثائق 
1,006
العشيرة - القبيلة - الطائفة 
6
احصائيات واستفتاءات 
13
فيديو 
64
بيئة كوردستان 
1
قصيدة 
40
الدوائر 
148
النصوص الدينية 
1
مخزن الملفات
MP3 
2,594
PDF 
35,183
MP4 
4,313
IMG 
241,165
∑   المجموع 
283,255
البحث عن المحتوى
„Hunderttausende Flüchtlinge sind noch traumatisiert
صنف: بحوث قصیرة
لغة السجل: Deutsch - German
نحن نُصنِّفُ ونلخِّصُ المعلومات (المعارف) مِن ناحيتي الموضوعية واللغوية ونقدّمُها لكم بأسلوبٍ مُعاصر.
شارک
Copy Link0
E-Mail0
Facebook0
LinkedIn0
Messenger0
Pinterest0
SMS0
Telegram0
Twitter0
Viber0
WhatsApp0
تقييم المقال
ممتاز
جيد جدا
متوسط
ليست سيئة
سيء
أضف الی مجموعتي
اعطي رأيک بهذا المقال!
تأريخ السجل
Metadata
RSS
أبحث علی صورة السجل المختار في گوگل
أبحث علی سجل المختار في گوگل
کوردیی ناوەڕاست - Central Kurdish0
Kurmancî - Upper Kurdish (Latin)0
English - English0
عربي - Arabic0
فارسی - Farsi0
Türkçe - Turkish0
עברית - Hebrew0
Español - Spanish0
Français - French0
Italiano - Italian0
Nederlands - Dutch0
Svenska - Swedish0
Ελληνική - Greek0
Azərbaycanca - Azerbaijani0
Catalana - Catalana0
Cebuano - Cebuano0
Čeština - Czech0
Esperanto - Esperanto0
Fins - Finnish0
Hrvatski - Croatian0
Kiswahili سَوَاحِلي - 0
Lietuvių - Lithuanian0
Norsk - Norwegian0
Ozbek - Uzbek0
Polski - Polish0
Português - Portuguese0
Pусский - Russian0
Srpski - Serbian0
балгарская - Bulgarian0
қазақ - Kazakh0
Тоҷикӣ - Tajik0
українська - Ukrainian0
Հայերեն - Armenian0
हिन्दी - Hindi0
ქართველი - Georgian0
中国的 - Chinese0
日本人 - Japanese0
Jan İlhan Kızılhan
Jan İlhan Kızılhan
Der Psychologe #Jan Kizilhan# erklärt, wie das Volk der Jesiden durch Genozid geprägt ist – Und warum Deutschland von der therapeutischen Arbeit im Nahen Osten profitiert Der Psychologe Jan Kizilhan erklärt, wie die Jesiden durch Genozid und Verfolgung gepregt.
Er leistet Pionierarbeit: Professor Jan Ilhan Kizilhan, Traumapsychologe von der Dualen Hochschule Villingen-Schwenningen, behandelt Menschen, denen Krieg, Gewalt und Verfolgung schwerste innerliche Wunden geschlagen haben. Sie kommen vom Balkan, aus Tschetschenien, aus Ruanda und immer wieder aus dem Nordirak , wo auch Kizilhan seine Wurzeln hat. Dort, in Dohuk, hat Kizilhan als Gründungsdekan mit Unterstützung des Landes Baden-Württemberg und des Bundesaußenministeriums das Institut für Psychotherapie und Psychotraumatologie aufgebaut, das deutschen Standards folgt und einen entsprechenden Masterstudiengang anbietet. Die ersten Studenten haben ihren Abschluss bereits gemacht, weitere folgen im Frühsommer, zudem hat im Oktober ein neuer Jahrgang begonnen. Ab 2023 soll das Institut auf eigenen Füßen stehen.

Ein zentraler Bestandteil in der Ausbildung ist die Praxis, also die Arbeit mit Patienten, was einerseits in der vom Institut gegründeten Ambulanz erfolgt sowie in den Flüchtlingscamps selbst. Fünf Studenten, die in den Camps mit traumatisierten Menschen arbeiten, werden dabei finanziell unterstützt durch die Aktion „Helfen bringt Freude“ der „ Schwäbischen Zeitung “ und der Caritas-Flüchtlingshilfe. Dirk Grupe sprach mit Jan Kizilhan über Chancen und Gefahren bei einer Rückkehr der Jesiden in ihre Heimatdörfer und darüber, was Therapeuten bei den schwer traumatisierten Menschen bewirken können.

Herr Kizilhan, manche Jesiden aus den Flüchtlingscamps im Nordirak wagen inzwischen die Rückkehr in ihre Dörfer im Shingal-Gebirge, wo sie 2014 Gräuel und Verfolgung erlebten. Ist eine solche Rückkehr unter psychologischen Gesichtspunkten überhaupt sinnvoll?

Das größte Problem dabei ist, dass die politische Situation im Shingal-Gebirge ungeklärt ist und niemand die Sicherheit der Menschen gewährleisten kann. Außerdem können die Rückkehrer nicht einfach mit ihren muslimischen Nachbarn wieder zusammensitzen, da diese sich teilweise an den Massakern gegen die Jesiden beteiligt haben. Es gibt aber auch positive Aspekte bei einer Rückkehr.


Die wären?

Die Menschen treffen bei ihrer Heimkehr auf ihre zerstörten Häuser, sie erinnern sich an die Massenexekutionen, an die Flucht – das kann wie eine Psychotherapie wirken, denn sie werden mit dem Trauma konfrontiert. Auf diese Weise können sie lernen, damit umzugehen. Voraussetzung ist aber neben einer verbesserten Sicherheitslage, dass die Betroffenen in diesem Prozess begleitet werden.
Für die fachliche Begleitung in der Region sorgen Sie mit dem Institut für Psychotherapie und Psychotraumatologie. Sind Sie zufrieden, wie sich dieses Projekt entwickelt?
Ja, sehr. Unsere Absolventen sind äußerst begehrt. Auch wir selbst bekommen immer wieder Anfragen von Nichtregierungsorganisationen, die ihre Leute bei uns ausbilden lassen wollen. Denen müssen wir jedoch klar sagen: Der Masterstudiengang richtet sich an Einheimische, die die Sprache und Kultur der Bevölkerung kennen. So bringen wir den Beruf des Psychotherapeuten in den Nahen Osten, wo es das bisher nicht gab.

Der Bedarf an dieser Form der Gesundheitsversorgung dürfte zweifellos vorhanden sein ...

... unbedingt, in den Flüchtlingslagern leben noch immer Hunderttausende und die meisten sind traumatisiert. Ihre Verwandten und Freunde wurden Opfer von Massenexekutionen, Frauen wurden verschleppt und vergewaltigt, Kinder waren auf der Flucht. Was da an schrecklichen Dingen passiert ist, haben sie nicht verarbeitet. Sie leiden an psychischen Erkrankungen, an Ängsten und Alpträumen, sie können nicht einschlafen oder fürchten, der IS könne zurückkommen.

Wie wirken sich diese Belastungen aus?

Werden die Zustände chronisch, isoliert sich der Mensch, er empfindet keine Freude mehr, kann keiner Arbeit mehr nachgehen oder auf andere zugehen. Bei den vergewaltigten Frauen kommt das verletzte Ehrgefühl dazu. Sie empfinden Demütigung und Kränkung, sie kommen mit ihrem Körper nicht zurecht. Das führt zu ständiger Anspannung und auch körperlichen Beschwerden, zu Bauchschmerzen, Rückenschmerzen, Migräne ...

Ist bei so dramatischen Schicksalen überhaupt eine Art Heilung möglich?

Diese Ereignisse haben stattgefunden und lassen sich nicht auslöschen. Bei den Betroffenen haben die Symptome die Kontrolle über das Leben übernommen. Deshalb geht es darum, dass der Patient das Geschehene akzeptiert und versteht: „Ich weiß, dass es passiert ist, es ist Teil meines Lebens, aber ich lasse mich von den Symptomen nicht kontrollieren.“ Ziel der Psychotherapie ist also nicht Heilung, sondern die Integration des Erlebten. Aus dem Wissen des Nichtvergessens kann außerdem eine Wertschätzung für das Leben entstehen wie: „Ich bin durch die Hölle gegangen, ich weiß, was das heißt.“ Schon kleine Dinge können so an positiver Bedeutung gewinnen.

Sprachlos macht einen die enorme Anzahl an jenen, die Grausamkeit und Todesangst erlebt haben. Muss man da von einem kollektiven Trauma sprechen?

Durchaus. Der „Islamische Staat“ wollte ja nicht nur Frauen vergewaltigen und versklaven, er wollte die Volksgruppe der Jesiden systematisch vernichten, davon gehen auch die Vereinten Nationen (UN) aus. Die Jesiden sind in den Augen des IS Ungläubige, die entweder zum Islam konvertieren oder ermordet gehören. Das löst ein kollektives Trauma aus, zu dem noch etwas anderes hinzukommt: Die Jesiden haben in ihrer langen Geschichte 74 Genozide erlebt. Diese Erfahrungen und die Geschichten darüber werden von Generation zu Generation weitergegeben und prägen so die Kultur und die Persönlichkeit eines jeden Einzelnen.

Und offenbar auch das Bild von außen über die Jesiden, die in ihrer Heimat als Volk der vierten oder fünften Kategorie gelten, wie es heißt. Es lässt sich erahnen, wie dadurch das Selbstbild beeinflusst wird, oder?

Ja, das stimmt. Die christliche Minderheit beispielsweise hatte immer eine Unterstützung durch die Kirche und auch durch die Anteilnahme des Westens. Auch sie hat viel Leid erlebt und es erging ihr oft schlecht. Die Jesiden leben jedoch seit Generationen mit Stigmatisierung, mit Stereotypisierung und Ausgrenzung, sogar zu ihren kurdischen Nachbarn und Freunden. Auch das prägt die Kultur und jeden einzelnen Menschen.

Inwiefern spielen dann bei der Behandlung kulturelle Eigenheiten eine Rolle?

Eine große Rolle. Wir lernen ständig dazu, welche Techniken bei den verschiedenen Bevölkerungsgruppen funktionieren und welche nicht. Unsere Erfahrungen veröffentlichen wir auch verstärkt in Fachmagazinen. Das kommt wiederum der Psychotherapie in Deutschland zugute.

Also Erfahrungen aus den Flüchtlingscamps von denen die Gesellschaft hierzulande profitiert?

So ist es. Es gibt in Deutschland so viele Migranten, die psychotherapeutische Unterstützung brauchen. Durch unsere Arbeit im Nordirak verstehen wir immer besser, wie wir diese Menschen erreichen und wie wir ihnen helfen können.

Ein Opfer des „Islamischen Staates“
Jan Ilhan Kizilhan hat schon viele Menschen getroffenen und behandelt, die schrecklichste Dinge erlebt haben. „Aktuell berührt mich persönlich sehr die Geschichte einer Patientin, die flüchten konnte“, berichtet er im Gespräch. 2016 war die Frau in einem Gebiet, das damals der „Islamische Staat“ kontrollierte. Sie saß in einem Bus und stillte ihr Baby, die Brust verdeckt und kaum sichtbar für die Mitreisenden. Aber zu viel für die IS-Kämpfer. „Sie zogen die Frau aus dem Fahrzeug und schrien sie an: ,Wie kannst du dich so schändlich verhalten?’“ Zur Strafe schlugen sie der Mutter eine Hand ab. „Später wollte man die Frau umbringen, doch sie konnte mit dem Baby fliehen“, berichtet Kizilhan.
Inzwischen lebt sie mit ihrem Kind in einem Flüchtlingscamp, verstümmelt, weil sie ihrem hungrigen Baby Nahrung geben wollte. In dem Camp erhält die Frau therapeutische Hilfe durch Masterstudenten des Instituts für Psychotherapie und Psychotraumatologie in Dohuk .[1]

كورديبيديا غير مسؤول عن محتوى هذا التسجيل وصاحبه مسؤول عنه. قمنا بتسجيله لأغراض أرشيفية.
دون هذا السجل بلغة (Deutsch)، انقر علی ايقونة لفتح السجل باللغة المدونة!
Dieser Artikel wurde in (Deutsch) Sprache geschrieben wurde, klicken Sie auf das Symbol , um die Artikel in der Originalsprache zu öffnen!
تمت مشاهدة هذا السجل 2,126 مرة
اعطي رأيک بهذا المقال!
هاشتاگ
المصادر
[1] موقع الكتروني | Deutsch | www.schwaebische.de
السجلات المرتبطة: 3
لغة السجل: Deutsch
تأريخ الإصدار: 13-12-2020 (6 سنة)
الدولة - الأقلیم: جنوب کردستان
اللغة - اللهجة: الماني
تصنيف المحتوى: مقالات ومقابلات
تصنيف المحتوى: حقوق الإنسان
نوع الأصدار: ديجيتال
نوع الوثيقة: اللغة الاصلية
البيانات الوصفية الفنية
جودة السجل: 99%
99%
تم أدخال هذا السجل من قبل ( هەژار کامەلاهـ.ک.) في 02-02-2023
تمت مراجعة هذه المقالة وتحریرها من قبل ( هاوڕێ باخەوانهـ.ب.) في 04-02-2023
تم تعديل هذا السجل من قبل ( هاوڕێ باخەوانهـ.ب.) في 04-02-2023
عنوان السجل
لم يتم أنهاء هذا السجل وفقا لالمعايير کورديپيديا، السجل يحتاج لمراجعة موضوعية وقواعدية
تمت مشاهدة هذا السجل 2,126 مرة
QR Code
  موضوعات جديدة
  موضوع عشوائي 
  خاص للسيدات 
  
المزيد

Kurdipedia.org (2008 - 2026) version: 17.42
| اتصال | CSS3 | HTML5

| وقت تکوين الصفحة: 0.171 ثانية