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Hinweis: Hier bezieht sich der Begriff „#Kurdistan# “ auf die überwiegend von Kurden besiedelte Region in Vorderasien, die neben Teilen der Türkei, Irans und Syriens auch den Nordirak einschließt. Als Staatsgebilde existiert Kurdistan nicht. Dennoch wurde die Geschichte der Kurden, ihre Sprache und Kultur in Deutschland immer schon als eigenständig wahrgenommen. Diese Chronik unterstreicht, wie vielfältig das deutsch-kurdische Beziehungsgeflecht ist.
1821
Im Verlag des Landes-Industrie-Comptoirs Weimar erscheint John Macdonald Kinneirs Reisebericht Reise durch Klein-Asien, Armenien und Kurdistan aus den Jahren 1813 und 1814 in deutscher Übersetzung.
1827
Joseph von Auffenberg adaptiert Walter Scotts Talisman als romantisches Schauspiel unter dem Titel Der Löwe von Kurdistan. Der Fünfakter erscheint bei Etlinger in Würzburg.
1842
George Fowlers Reisebericht Drei Jahre in Persien und Reiseabentheuer in Kurdistan erscheint bei Mayer in Aachen und Leipzig in deutscher Übersetzung.
1850
Als eine der frühesten Publikationen über die jezidischen Kurden erscheint bei Dyk in Leipzig eine deutsche Übersetzung von Austen Henry Layards Nineveh and its remains als Niniveh und seine Ueberreste: Nebst einem Berichte über einen Besuch bei den chaldäischen Christen in Kurdistan und den Jezidi oder Teufelsanbetern.
1853
Der österreichische Philologe und Kurdologe Heinrich Alfred Barb veröffentlicht Über die unter dem Namen Tarich el Akrad bekannte Kurden-Chronik von Scheref. 1858 folgt bei Gerold in Wien Geschichte von fünf Kurden-Dynastien.
1857
Carl Sandreczki veröffentlicht bei Steinkopf in Stuttgart den Bericht seiner Reise nach Mosul und durch Kurdistan nach Urumia, unternommen im Auftrage der Church Missionary Society in London 1850. --- Bei Eggers in St. Petersburg erscheinen Peter Ivanovics Lerch Forschungen über die Kurden und die iranischen Nordchaldäer.
1881
Mit Abenteuer in Kurdistan veröffentlicht Karl May im Rahmen des Orient-Zyklus den später als Durchs wilde Kurdistan bekannt gewordenen Roman.
1882
Otto Puchstein veröffentlicht in Berlin seinen Bericht über eine Reise in Kurdistan.
1895
Eduard Nolde veröffentlicht bei Vieweg in Braunschweig den Bericht seiner Reise nach Innerarabien, Kurdistan und Armenien im Jahr 1892.
1897
Bei Kirchheim in Mainz erscheint der Reisebericht Vom Kaukasus zum Persischen Meerbusen, durch Armenien, Kurdistan und Mesopotamien von Paul Müller-Simonis.
1902
Carl Sehers In der Welt des Halbmondes, erschienen bei Bramstedt in Elmshorn, beschreibt Reiseziele in Kurdistan.
1903
Albert von Le Coq veröffentlicht in Berlin Kurdische Texte: Gesammelt und herausgegeben in der Urschrift und in Transkription; mit Anhang und Wortsammlung Deutsch, Bābā-Kurdisch und Zāzā.
1906
Der deutsche Orientalist, Iranist und Bibliothekar Oskar Mann publiziert den ersten Band seiner Kurdischen-persischen Forschungen.
1913
Walter Bachmann promoviert an der, Königlichen Sächsischen Technischen Hochschule Dresden über Kirchen und Moscheen in Armenien und Kurdistan.
1918
Der Zerfall des Osmanischen Reiches nach dem Ende des Ersten Weltkriegs und die folgenden Unruhen fördern die Auswanderung von Kurden ins Deutsche Reich.
1921
Im Berliner Verlag der Christlichen Blindenmission im Orient beschreibt Ernst Christoffel unter dem Titel Aus dunklen Tiefen „Erlebnisse eines deutschen Missionars in türkisch Kurdistan während der Kriegsjahre 1916-1918“.
1922
Rudolf Berliner und Paul Bochardt veröffentlichen bei Reimer in Berlin ihre Monographie Silberschmiedearbeiten aus Kurdistan.
1934
Herbert Rittlingers Reisebericht Faltboot stößt vor, veröffentlicht bei Brockhaus in Leipzig, beschreibt dessen Fahrt „vom Karpathenurwald ins wilde Kurdistan“.
1937
Der Abenteuerroman Der Adler von Kurdistan von Kamuran Aali Bedir-Khan und Herbert Oertel erscheint bei Voggenreiter in Potsdam. --- In der Philadelphia-Buchhandlung Reutlingen erscheint Gottfried Johannes Müllers Einbruch ins verschlossene Kurdistan.
1943
Das „Unternehmen Mammut“, ein deutsches Kommandounternehmen zur Instrumentalisierung der Kurden gegen die britische Herrschaft im Irak, scheitert kurz nach der Ankunft der deutschen Saboteure. --- Unter dem Titel Heimritt durch Kurdistan: Ritt und Reise von Persien zur Ostfront 1914 veröffentlicht Werner Otto von Hentig bei Voggenreiter in Potsdam seine Weltkriegserlebnisse.
1961
30. 10.: Das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Türkei, das am in Bad Godesberg unterzeichnet wurde, fördert insbesondere in den späten Sechziger Jahren und bis 1973 auch die Auswanderung türkischer Kurden in die BRD. Sie kommen überwiegend aus Diyarbakır, Mardin, Tunceli (Dersim), Urfa, Bingöl, Şırnak, Elazığ, Muş, Batman, Adıyaman, Siirt, Erzurum, Erzincan, Kahramanmaraş und Malatya
1966
Nach dem Erdbeben um die Städte Muş und Erzurum wandern etwa 7.000 Kurden nach Deutschland aus. --- Unter dem Titel Vertraue der Pranke, Löwe, die Heiligen werden Dir nicht helfen veröffentlichen Karsten Dettmann und François X. Lovat im Hamburger Matari-Verlag eine Bilddokumentation aus dem Kurdistan der Jahre 1963 bis 1966.
1974
Der deutsch-kurdische Autor Haydar Işık lässt sich nach einem Pharmaziestudium in der Bundesrepublik Deutschland nieder, wo er 1994 den Roman Der Agha aus Dersim veröffentlicht.
1978
Jürgen Roth befasst sich in Geographie der Unterdrückten, erschienen bei Rowohlt in Hamburg, mit der Situation der Kurden in der Türkei in Syrien und im Irak. --- Luise-Charlotte Wentzel gibt bei Diederichs den Band Kurdische Märchen heraus
1979
Die Islamische Revolution im Iran führt zur Auswanderung oder Flucht iranischer Kurden, auch in die BRD.
1980
12.9.: Der Militärputsch in der Türkei unter Leitung des Generalstabschefs Kenan Evren führt zu Übergriffen gegen die überwiegend alevitischen Kurden in der Osttürkei. Eine Auswanderungswelle setzt ein und erreicht auch Deutschland. --- Die Föderation der Arbeitervereine aus Kurdistan in der BRD mit Sitz in Köln gibt die Zeitschrift Tatsachen aus der Türkei heraus und das kurdische Informationsmedium KOMKAR, das bis 1984 erscheint. --- Bei Bertelsmann in München erscheint Hella Schlumbergers Durchs freie Kurdistan: Erlebnisse in einem vertrauten Land. 1989 erscheint das Buch in einer aktualisierten Neuausgabe unter dem Titel Kurdische Reise: Aus dem Leben eines bedrohten Volkes.
1981
In Hagen erscheint die Zeitschrift Kurdistan-Info mit Nachrichten, Kommentaren und Analysen zur Situation der Kurden.
1983
In Berlin wird die kurdische Volkstanzgruppe Şoreşger gegründet. --- Günther Deschner veröffentlicht bei Droemer Knaur in München den Band Saladins Söhne: Die Kurden - das betrogene Volk.
1984
Der Krieg zwischen der Türkei und der PKK führt zur Emigration zahlreicher türkischer Kurden in die BRD. --- Michael Mürmann veröffentlicht bei Lamuv in Bornheim-Merten die Erzählung Musto, Sahhe und Ousso als „eine Geschichte aus Kurdistan“. --- In Köln erscheint das kurzlebige Bulletin des Kurdistan-Komitees. --- Gesa Köhler und Dorothea Nogga-Weinell veröffentlichen in Bremen Azade: vom Überleben kurdischer Frauen.
1986
Die acht Phasen durchgeführte genozidale Anfal-Operation des irakischen Baath-Regimes unter Saddam Hussein gegen die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten führt zu einer Auswanderungswelle kurdischer Iraker, unter anderem in die BRD. --- Der kurdisch-deutsche Maler Mahmut Celayir verlässt Istanbul und lässt sich in Berlin nieder, ehe er ab 1988 in Stuttgart lebt. 2010 kehrt er nach Istanbul zurück. --- Der deutsch-kurdische Schriftsteller und Regisseur İsmet Elçi dreht sein Spielfilmdebüt Kismet. 1997 erscheint in Berlin Die verwundeten Kinder des Zarathustra: Eine Odyssee zwischen Wirklichkeit und Alptraum. --- Erhard Franz publiziert im Verlag des Deutschen Orient-Instituts Hamburg den Band Kurden und Kurdentum: Zeitgeschichte eines Volkes und seiner Nationalbewegungen.
1987
In Klaus-Peter Wolfs Jugendbuch Die Abschiebung, erschienen im Ravensburger Verlag Maier, heiratet eine Schülerin einen jungen Kurden, um ihn vor der Abschiebung zu retten.
1988
In Bremen wird der Kurdische Kinder- und Jugendverband e.V. (KOMCIWAN) gegründet. --- 16.3.: Der Giftgasangriff irakischer Truppen auf kurdische Stadteile des irakischen Orts Halabja führt zu starken Reaktionen in der deutschen Öffentlichkeit. --- Oda Ferber und Doris Grässlin veröffentlichen in der Edition CON in Bremen Die Herrenlosen: Leben in einem kurdischen Dorf. --- In Dortmund erscheint das Magazin Kurdistan-Archiv. --- Im GNN-Verlag in Hamburg erscheint der Kurdistan-Rundbrief für Selbstbestimmung und Menschenrechte (eingestellt 2007).
1989
Musa Ataman gründet die Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg / Bonn gegründet. --- Der kurdischstämmige Journalist, Filmproduzent, Lyriker und Romanautor Nihat Behram veröffentlicht bei Hammer in Wuppertal die Romane Gurbet – Die Fremde und Tödlicher Mai. --- In der Edition Parabolis des Berliner IVS erscheint Martin van Bruinessens Agha, Scheich und Staat: Politik und Gesellschaft Kurdistans. --- Für den Bayerischen Rundfunk in München dreht Andreas Weiss den Beitrag Vom Überleben: Bericht aus Kurdistan. --- Bei Lang in Frankfurt am Main erscheint Nour-Al-Din Al-Salihi Die Musik in Kurdistan.
1990
11.9.: Das Kurdisches P.E.N. - Zentrum „Navenda P.E.N. a Kurd e.V.“ wird in Köln gegründet. 1993 bis 1996 ist der Schriftsteller Hussein Habasch Präsident des kurdischen PEN-Zentrums, bis 2013 steht ihm Zaradachet Hajo vor. --- Achill Mosers Zu Fuß durchs wilde Kurdistan: Im Land der Söhne Saladins erscheint im Stuttgarter Verlag Pietsch.
1991
Das Kurden-Komitee Hannover e.V. wird gegründet. --- 12.12.: An der Ruhr-Universität Bochum wird der Verband der Studierenden aus Kurdistan e. V. gegründet. --- In seinem Kriminalroman Das Gesetz der Rache, erschienen bei Bertelsmann in München, erzählt Michael Molsner von der Laufbahn des jungen Kurden Keko. --- Unter dem Titel Kurden im Exil: Ein Handbuch kurdischer Kultur, Politik und Wissenschaft veröffentlicht Robin Schneider am Berliner Institut für Sozialforschung eine Materialiensammlung zu diesem Themenkomplex. --- Namo Aziz veröffentlicht bei Herder in Freiburg Kein Weg nach Hause: Schmerz und Traum der Kurden. 1995 erscheint Mein Kurdistan, 1999 folgt Kurdistan und die Probleme um Öcalan. --- Im Ravensburger Verlag Maier erscheint Lutz van Dijks Roman Feuer über Kurdistan. --- Bei Zambon in Frankfurt am Main veröffentlicht M. H. Allafi den Roman Es schneit im Zagros-Gebirge: Ein Leben in Kurdistan. --- Bahman Nirumand publiziert bei Rowohlt in Hamburg den Band Die kurdische Tragödie: Die Kurden - verfolgt im eigenen Land. --- Unter dem Titel Laßt die Berge unsere Geschichte erzählen veröffentlicht Şakir Bilgin im Frankfurter dipa-Verlag Reportagen aus Kurdistan. --- Bei Kiepenheuer in Leipzig erscheinen Zuhdī ad-Dahūdīs kurdische Erzählungen unter dem Titel Tollwut.
1992
In Bonn wird das Zentrum für Kurdische Studien e.V. (NAVEND) gegründet. --- 17.9.: Beim sogenannten „Mykonos-Attentat“ werden in einem griechischen Restaurant in der Prager Straße in Berlin-Wilmersdorf vier iranisch-kurdische Exilpolitiker im Auftrag des iranischen Geheimdienstes VEVAK erschossen. --- Bei Komkar in Köln erscheint Petra Wurzels Kurdisch in 15 Lektionen. Bei Reichert in Wiesbaden folgt 1997 Rojbaş. Einführung in die kurdische Sprache. --- Feryad Fazil Omar veröffentlicht sein Kurdisch-Deutsches Wörterbuch (Nordkurdisch / KurmancÎ).
1993
Die Kurdische Gemeinde Deutschland (kurdisch: Civaka Kurd Li Almanya, Abk.: KGD) wird gegründet. --- 4.6.: In München dringen 13 bewaffnete mutmaßliche PKK-Aktivisten in das türkische Generalkonsulat ein und nehmen mehrere Konsulatsangehörige und Besucher als Geiseln. --- 22.11.: Nach weiteren gewaltsame Aktionswellen der PKK erlässt der Bundesminister des Innern ein Betätigungsverbot für das Bundesgebiet. --- Im Verlag des Deutschen Orient-Instituts in Hamburg erscheint Günter Behrendts Nationalismus in Kurdistan. Vorgeschichte, Entstehungsbedingungen und erste Manifestationen bis 1925. ---
1994
In Das zweite Land schildert Asta Agnes Scheib das Schicksal der jungen Kursin Ayshe, die bei einem Giftgasangriff ihre Eltern verliert und schließlich mit ihrem Onkel nach München gelangt. --- Der deutsch-kurdische Menschenrechtsaktivist Kamal Sido veröffentlicht in Marburg seinen Sprachführer Kurdisch. --- Im Lahrer Amed-Verlag das Wörterbuch Rêzimana elmanî-kurdî Sieglinde Messerschmidt und Jotiar Bamarni.
1995
In Friedrichshafen wird die Deutsch-Kurdische Gesellschaft e.V. gegründet. --- 16.2.: Das bayerische Innenministerium verbietet kurdische Institutionen in Nürnberg, Ingolstadt und München. --- 20.2.: Das Bundesministerium des Innern erlässt ein Verbot des Kurdistan-Informationsbüros (KIB). Im Laufe des Jahres kommt es zu weiteren Verboten in Bremen, Bayern und Hessen. --- Der aus Sulaimaniyya im Irak stammende kurdische Bildhauer und Zeichner Schwan Kamal emigriert aus politischen Gründen nach Deutschland. --- Marianne Ulrich Roman Verschobene Zeit, erschienen bei Huber in Frauenfeld, handelt von der Liebe einer älteren Deutschen zu einem geflüchteten Kurden. --- Erich Feigl veröffentlicht bei Universitas in München das Sachbuch Die Kurden: Geschichte und Schicksal eines Volkes. --- Ronald Ofteringer und Ralf Maro veröffentlichen in der Berliner Edition ID-Archiv ihr Fotobuch Kurdistan.
1996
Im Göttinger Verlag Die Werkstatt erscheint Karin Leukefelds „Solange noch ein Weg ist ...“: Die Kurden zwischen Verfolgung und Widerstand.
1997
Siamend Hajo veröffentlicht in Münster die Studie Ethnizität, Nationalismus, Religion und Politik in Kurdistan. --- Mete Izgi veröffentlicht bei Avlos in Sankt Augustin ihren Roman Yeşilyurt: Zwischen zwei Feuern. --- Im Winterthurer Ararat-Verlag erscheinen Die Hêlîn roch nach Baumharz von Suzan Samancı und Die Falle von Ali Biçer. --- Jan İlhan Kızılhan veröffentlicht in Frankfurt Die Yeziden: Eine anthropologische und sozialpsychologische Studie über die kurdische Gemeinschaft. --- Im Göttinger Verlag Die Werkstatt erscheint Mehdî Zanas Hölle Nr. 5: Tagebuch aus einem türkischen Gefängnis. --- In der Hamburger Edition Nautilus erscheint Carla Solinas Der Weg in die Berge: Eine Frau bei der kurdischen Befreiungsbewegung. --- M. Selim Çürükkayas PKK: die Diktatur des Abdullah Öcalan erscheint als Fischer-Taschenbuch mit einem Vorwort von Günter Wallraff.
1998
27.-28.3.: Im Haus der Kulturen, Berlin, findet unter dem Titel 10 Jahre Halabja eine Feier im Gedenken an die Opfer von Halabja statt. --- In der Bielefelder Edition Blackbox erscheint Bernd Drückes Serxwebun! Gesellschaft, Kultur und Geschichte Kurdistans. – Im Züricher Unionsverlag erscheint Mehmed Uzuns Im Schatten der verlorenen Liebe.
1999
Feleknas Uca, deutsche Politikerin mit jesidisch-kurdischen Wurzeln, wird für die Linkspartei ins Europa-Parlament gewählt. --- Mit seiner Titelrolle in Lola und Bilidikid spielt Erdal Yıldız, deutsch-türkischer Schauspieler kurdischer Abstammung, seine erste größere Rolle. --- Die kurdischstämmige Geflüchtete Fatma B. veröffentlicht in bei Hammer in Wuppertal den autobiographischen Text Hennamond. --- Bei Unrast in Münster erscheint Mahmut Baksis Roman Dono über Unterdrückung und Auflehnung in einem kurdischen Dorf.
2000
Der kurdischstämmige Politikwissenschaftler, Autor und Hochschuldozent Kenan Engin emigriert aus der Türkei in die BRD. --- Bei Hille in Dresden erscheint der von Younes Bahram herausgegebene Band Märchen aus Kurdistan. --- Martin Strohmeier und Lale Yalçın-Heckmann veröffentlichen bei Beck in München den Band Die Kurden: Geschichte, Politik, Kultur. --- In St. Georgen erscheint Heinz Niemanns Die Unendlichkeit des Horizonts: Ein Roman aus den kurdischen Bergen. --- Salīm Barakāts „Roman einer Jugend“ mit dem Titel Die Spiele der jungen Hähne erscheint bei Beck in München.
2001
28.5.: Der kurdisch-deutsche Rapper Azad debütiert mit dem Studio-Album Leben. --- Şükrü Gülmüş veröffentlicht bei Unrast in Münster Zwischen den Fronten über den Journalisten und ehemaliger PKK-Kämpfer Mem Güldali. --- In Köln erscheint Aşitî: Bulletin der Internationalen Initiative „Freiheit für Abdullah Öcalan - Frieden in Kurdistan“ (bis 2004). --- Die Berliner Gesellschaft zur Förderung der Kurdologie gibt die Kurdischen Studien heraus (bis 2005). --- In dem bei Suhrkamp erschienenen Band Mehmets Buch lässt Nadire Mater türkische Soldaten über ihren Kampf gegen kurdische Guerillas berichten.
2002
Der deutsch-kurdische Unternehmer Mehmet Tanrıverdi wird Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland (BAGIV). --- Der Roman Der Gast aus dem Ofenrohr Yusuf Yeşilöz erscheint im Züricher Rotpunktverlag.
2003
Abdullah Öcalans Gilgameschs Erben erscheint im Bremer Atlantik-Verlag. --- Im Kölner Mezopotamien-Verlag erscheint Anja Flachs Jiyanekê din - ein anderes Leben: Zwei Jahre bei der kurdischen Frauenarmee.
2004
Der deutsch-kurdischer Film- und Theaterschauspieler Billey Demirtaş wird bekannt durch die Rolle des Ercin in der Kinokomödie Männer wie wir. --- Im irakischen Erbil gründet der Grünen-Politiker Siegfried Martsch das Deutsche Kulturzentrum. --- Nazif Telek veröffentlicht in Karlsruhe Von Kurdistan nach Deutschland: Eine Familie flüchtet vor Saddams Diktatur. Bereits 1999 ist Ihr Lieben in Bidlîs: Briefe aus und nach Kurdistan erschienen. --- Bei Malik in München erscheint Das Gewehr meines Vaters: Eine Kindheit in Kurdistan von Hiner Saleem. --- Im Schenefelder EB-Verlag erscheint die von Stephan Conermann herausgegebene Aufsatzsammlung Die Kurden: Studien zu ihrer Sprache, Geschichte und Kultur.
2005
Der Film Folge der Feder! der kurdisch-deutschen Regisseurin Nuray Şahin wird im deutschen Fernsehen ausgestrahlt. --- Asta Scheib veröffentlicht bei dtv den Roman Das zweite Land über das Leben einer jungen Kurdin in München. --- Im Frankfurter Verlag Zambon erscheint Nazif Teleks Die Heiterkeit der Worte: Kurdistan, Deutschland und die Türkei in Prosa und Lyrik. --- Hüseyin Ağuiçenoğlus Kurdisches Lesebuch, erschienen bei Reichert in Wiesbaden, versammelt Kurmancî-Texte des 20. Jahrhunderts.
2006
16.1.: Unter dem Namen Yeni Özgür Politika (Neue Özgür Politika) erscheint in Frankfurt die zuvor verbotene kurdische Tageszeitung Özgür Politika. --- Idris Bukans Report „Der Mut der Verzweiflung“: Die Peschmerga erscheint bei
Engelsdorfer in Leipzig.
2007
Der deutsch-kurdische Regisseur Yüksel Yavuz dreht den Film Close up Kurdistan. --- Für das ZDF dreht Regina Heidecke die Dokumentation Der andere Irak: Zu Besuch bei Susanne Fischer in Kurdistan. --- Bei Schiler in Berlin erscheint İsmet Elçis Erzählband Der rosarote Fahrstuhl.
2008
13.6.: Das Bundesinnenministerium geht gegen die kurdischen Sender ROJ TV und A/SMesopotamia Broadcast A/S vor. Auch die VIKO Fernseh Produktion
GmbH wid verboten.
2009
Miraz Bezars Min dît kommt in die Kinos. Der Berliner Spielfilm des kurdischen Filmemachers mit dem internationalen Verleihtitel The Children of Diyarbakir (dt. Die Kinder von Diyarbakir) ist koproduziert von Fatih Akınss Produktionsfirma Corazón International. --- Mit Basstime veröffentlicht der Kölner Rapper kurdischer Abstammung Bero Bass sein erstes Album. --- Der kurdisch-deutsche Soziologe und Religionspädagoge Rauf Ceylan wird Professor für Religionssoziologie an der Universität Osnabrück.
2010
12.11.: Die Islamische Gesellschaft Kurdistans (kurdisch Civaka Îslamiya Kurdistan, abgekürzt CÎK) wird gegründet. --- Bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wird die kurdischstämmige Linke-Politikerin Özlem Demirel in den Landtag gewählt. Seit 2019 vertritt Demirel „Die Linke“ im Europa-Parlament. --- Der syrisch-kurdische Übersetzer, Lyriker und Sprachforscher Hussein Habasch wird Lehrbeauftragter für Kurdisch am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn. --- Der deutsch-kurdische Regisseur Hüseyin Tabak dreht mit dem Dokumentarfilm Kick Off seinen ersten Kinofilm. --- Die Deutsche Schule Erbil (DSE) wird als deutsch-kurdische Begegnungsschule in Erbil in der Autonomen Region Kurdistan gegründet. --- Im Stuttgarter Schmetterling-Verlag erscheint der Band PKK - Perspektiven des kurdischen Freiheitskampfes von Nikolaus Brauns. --- In Bonn erscheint der historische Roman Dersims Stimme von Celal Yildiz. Darin behandelt der kurdischstämmige Autor den Dersim-Aufstand. --- Bei Lang in Frankfurt am Main erscheint Ferdinand Hennerbichlers interdisziplinäre Studie Die Herkunft der Kurden.
2011
Der „Arabische Frühling“ und die daraufhin einsetzende Repression, unter anderem gegen Kurden im Irak und in Syrien, veranlasst zahleiche Kurden zur Flucht nach Deutschland. --- Der Verband kurdischer Ärzte in Deutschland wird gegründet und soll die medizinische Versorgung der kurdischen Bevölkerung im Nahen Osten unterstützen. --- Die kurdischstämmige deutsche Journalistin Meli Kiyak wird in der Kategorie Kommentar / Glosse / Essay mit dem Theodor-Wolff-Preis ausgezeichnet.
2012
1.7.: In Zuffenhausen wird die Kurdische Gemeinde Stuttgart gegründet. --- 8.9.: In Mannheim findet das „Internationale Kurdische Kulturfestival“ statt. Am Rande der Veranstaltung kommt es zu Angriffen auf die Polizei.--- Der deutsch-kurdische Politikwissenschaftler Ferhad Ibrahim Seyder wird außerplanmäßiger Professor und Leiter der Mustafa-Barzani-Arbeitsstelle für Kurdische Studien an der philosophischen Fakultät der Universität Erfurt.
2013
22.5.: Die rockerähnliche Red Legion wird in Baden-Württemberg mit Verfügung des Innenministeriums verboten.
2014
Regisseur Şewket Emîn Kurkî dreht im Irak den deutsch-kurdischen Spielfilm Memories On Stone (kurdischer Titel: Bîranînen li ser kevirî). --- Tobias Huch gründet die „Initiative Wasser für Flüchtlinge in Kurdistan“. 2018 veröffentlicht der FDP-Politiker Kurdistan. Wie ein unterdrücktes Volk den Mittleren Osten stabilisiert. --- In Rottenburg am Neckar erscheint Margarita Azads Reise nach Kurdistan: Abenteuer und Glück. --- Im Engelsdorfer Verlag in Leipzig erscheint H. Ezadis „kurdischer Roman“ Marivan unter den Kastanienbäumen.
2015
1.9.: Die Türkische Gemeinde in Deutschland und die Kurdische Gemeinde in Deutschland geben eine gemeinsame Erklärung zum Antikriegstag heraus. --- Der kurdisch-deutsche Filmregisseur, Filmproduzent und Drehbuchautor Züli Aladağ dreht den Fernsehfilm Wut.
2016
Die fundamentalistischen Bewegungen im Irak und in Syrien (unter anderem ISIS) führt zur Flucht irakischer und kurdischer Türken in die BRD. --- Der kurdischstämmige Politiker Ali Ertan Toprak wird als Vertreter des migrantischen Bevölkerungsteils Mitglied im ZDF-Fernsehrat. --- In Baden-Württemberg gründet sich die rockerähnliche Gruppierung Bahoz, die sich insbesondere gegen den türkisch-nationalistischen Osmanen Germania Boxclub wendet. Bahoz löst sich 2017 wieder auf. --- 28.6.: Soleen Yusefs deutsch-kurdisches Filmdrama Haus ohne Dach feiert beim Filmfest München Premiere. Blauschmuck, ein bei Suhrkamp in Berlin erschienener Roman Katharina Winklers, erzählt vom Schicksal der jungen Kurdin Filiz in ihrem osttürkischen Dorf. --- Vanessa Altins Jugendbuch Tränen unter dem Granatapfelbaum, dessen deutsche Erstausgabe in München bei Knesebeck erscheint, behandelt die Situation der Kurden in Syrien. --- In Regakaman, geboren in Kurdistan erzählt Michael Schürle „die wahre Geschichte von Nura und ihrer Tochter“. --- Im Züricher Unionsverlag erscheint die deutschsprachige Erstausgabe von Bextiyar ʿElîs Roman Der letzte Granatapfel, der den Weg kurdischer Geflüchteter über das Mittelmeer thematisiert. --- In seinem Roman Der letzte Ort, erschienen bei btb in München, behandelt Sherko Fatah das Schicksal der Kurden im Nordirak. --- Güner Yasemin Balci veröffentlicht bei Fischer in Frankfurt Aliyahs Flucht: oder Die gefährliche Reise in ein neues Leben.
2017
Das BAMF fördert die Kurdische Gemeinde Deutschland. --- 16.9.: In Köln findet das „25. Internationale Kurdische Kulturfestival“ unter dem Motto „Freiheit für Öcalan, Status für Kurdistan, Demokratie für den Mittleren Osten“ statt. --- 4.11.: Der Landesverband Berlin der Kurdischen Gemeinde Deutschland wird gegründet. --- In Berlin erscheint Ferhad Ibrahim Seyders Band Die syrischen Kurden: Auswege aus dem Bürgerkrieg. --- Im Rahmen der Internationalen Initiative Edition in Köln erscheint eine deutsche Ausgabe des Manifests der demokratischen Zivilisation von Abdullah Öcalan. --- Arzu Demirs Die Rojava Revolution erscheint im Frankfurt Verlag Zambon. --- In ihrem Band Kobane calling, erschienen bei Avant in Berlin, versammelt die Künstlerin Zerocalcare „Gesichter, Worte und Kritzeleien von Rebibbia bis zur Türkisch-Syrischen Grenze“. --- Keloğlan und der magische Donut von Yücel Feyzioğlu erscheint bei Anadolu junior in Wassenburg in einer deutsch-kurdischen Ausgabe.
2018
3.9.: Die Kurdische Gemeinde Rhein-Main wird gegründet. --- 1.12.: Der Zentralrat der Kurden in Deutschland wird in Frankfurt gegründet. Der Hauptsitz befindet sich in Düsseldorf. --- 17.3.: In Hannover findet eine Großkundgebung zum kurdischen Neujahrsfest statt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Newroz heißt Widerstand – der Widerstand heißt Afrin“. --- 17.2.: In Berlin findet ein dem AfD-Umfeld organisierter „Frauenmarsch“ statt. Mitorganisatorin ist die kurdischstämmige Aktivistin Leyla Bilge. --- 15.7.: Der kurdischstämmiger Rückwärtsläufer Hassan Kurt wird in Bologna Weltmeister. --- Die aus Zaxo im Irak stammende deutsch-kurdische Autorin Karosh Taha debütiert mit dem in Köln erschienenen Roman Beschreibung einer Krabbenwanderung. 2019 folgt Im Bauch der Königin. --- Bei Unrast in Münster erscheint Anselm Schindlers Die Strategie der Rose: Kurdistan und der Krieg um Westasien. --- Kerem Schambergers Die Kurden: Ein Volk zwischen Unterdrückung und Rebellion erscheint im Frankfurter Verlag Westend.
2019
Im Verlag Philipp von Zabern in Darmstadt erscheint Felsbildkunst im irakischen Kurdistan von Peter Miglus. --- Ulumaskan Abdulkadirs Wörterbuch Kurdisch - Deutsch; Deutsch - Kurdisch erscheint bei Mandelbaum in Münster.
2020
22.8.: Der Landesverband Kurdische Gemeinde Saarland wird gegründet. --- 29.11.: Die Kurdische Gemeinde München e.V. wird gegründet. Die KGM ist ein unabhängiger Mitgliedsverein der Kurdischen Gemeinde Deutschland e.V. --- Die kurdisch-deutsche Journalistin, Schriftstellerin und Dokumentarfilmerin Güner Yasemin Balcı wird Integrationsbeauftragte von Berlin-Neukölln. Bekannt wurde sie mit Dokumentarfilmen wie Der Jungfrauenwahn und Kampf im Klassenzimmer. --- 17.8.: Bei Carl Hanser erscheint In Ronya Othmanns Debütroman Die Sommer. Er behandelt unter anderem den Genozid an den kurdischen Jesiden. --- Bei Hueber und in der Edition bi:libri erscheinen zahlreiche Kinderbücher auf Kurdisch, insbesondere von Susanne Böse und Ulrike Fischer.
2021
28.3.: Der Landesverband Hessen der Kurdischen Gemeinde Deutschland. --- Der aus Syrien stammende deutsch-kurdische Grünen-Politiker Jian Omar wird ins Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. --- In einer Übersetzung von Abdullah Incekan erscheint bei Reichert in Wiesbaden eine kurdische Ausgabe von Rilkes Briefe an einen jungen Dichter mit dem kurdischen Titel
Nameyên ji şairekî ciwan re.
2022
Der deutsch-kurdische Sozialaktivist Ali Can erhält die Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland. Bekannt wird er 2018 mit dem Hashtag MeTwo, das sich gegen Fremdenfeindlichkeit richtet. --- Im Engelsdorfer Verlag in Leipzig erscheint Sadigh Babaees Band Die kurdischen Volksmärchen von Oskar Mann überliefert, der volkstümlich tradierte Erzählungen aus dem iranischen Teil Kurdistan in freier Übersetzung zusammenstellt. Ebenfalls bei Engelsdorfer erscheint Asso Babaies Kurdistan: Hawraman und Paveh. --- Joost Jongerdens Sammelband Die Entwicklung der kurdischen Freiheitsbewegung erscheint in Frankfurt.
2023
1.5.: Der Landesverband der Kurdischen Gemeinde in Baden-Württemberg wird gegründet.
Bibliographie
Aktaş, Mehmet: Das kurdische Berlin. Berlin: Ausländerbeauftragte des Senats, 2003
Albrecht, Ulrich: Kurdologie: Studien zu Sprache, Geschichte, Gesellschaft und Politik Kurdistans und der Kurdinnen und Kurden. Berlin: Kurdistan-AG et al., 1994 (Bibliothek feqîyê teyran; 1)
Ammann, Birgit: Bibliographie zum Thema Kurden und Kurdistan: Bestand der Bibliotheken in Berlin (West). Stand: Juli 1988. Berlin: Berliner Institut für Vergleichende Sozialforschung, 1988
Avebury, Eric; Bürgel, Rudolf (Hrsg.): Die deutsche Türkeipolitik und ihre Auswirkungen auf Kurdistan. Stuttgart: GNN-Verl., 1997
Bozay, Kemal: Kurden und Medien: Ein Beitrag zur gleichberechtigten Akzeptanz und Wahrnehmung von Kurden in den Medien. Bonn: Navend, 2004 (Navend-Schriftenreihe; 14)
Bozay, Kemal; Bozay, Yüksel: Annotierte Bibliographie zur kurdischen Migration (1960 - 2000). Bonn: Navend - Zentrum für Kurdische Studien e.V., 2002 (Navend-Schriftenreihe; 10)
Budzinski, Manfred: Kurdinnen und Kurden aus der Türkei in Deutschland: Perspektive Integration oder Rückkehr? Bad Boll: Evangelische Akademie, 2006 (Bad Boller Skripte; 2006,1)
Fandrych, Christian: Sprache und Fach integriert: Das Konzept des BA-Studiengangs Deutsch als Fremdsprache an der Salahaddin-Universität Hawler, Erbil, Kurdistan / Irak. In: Jahrbuch Deutsch als Fremdsprache. München: Iudicium-Verlag, Bd. 41 (2015), S. 124-142
Finckh-Krämer, Ute (Hrsg.): Dammbruch oder Ausnahme? Deutsche Waffenlieferungen in eine Konfliktregion: Das Beispiel Kurdistan. Berlin: AphorismA, 2015 (Reihe: Kleine Texte; 66)
Hocker, Reinhard; Liebe-Harkort, Klaus: Zur Kurdenfrage in der Türkei: Dokumente aus der Türkei und aus der Bundesrepublik Deutschland 1980 bis 1995; mit einem Nachtrag zu den Ereignissen vom März 1996. Frankfurt: GEW-Hauptvorstand, 1996
Kırgız, Yaşar: Mehrsprachigkeit im Kontext des Kurmancî-Kurdischen und des Deutschen: Eine Fallstudie aus einer kurdisch-deutschen Kindertagesstätte. Tübingen: Narr Francke Attempto, 2022 (Language development; Band 42)
Kızılhan, Jan İlhan: Der Sturz nach oben: Kurden in Deutschland; eine psychologische Studie. Frankfurt (Main): Medico International, 1995
Kramer, Heinz: Die Türkei, die Kurden und die PKK: Herausforderungen für deutsche und europäische Politik. Ebenhausen: Stiftung Wiss. und Politik, 1999
Kren, Karin: Kurdologie, Kurdistan und die Kurden in der deutschsprachigen Literatur: Kommentierte Bibliographie. Münster: Lit-Verl., 2000 (Kurdologie;2)
Kurdisches Kultur- und Beratungszentrum Berlin: Die Lage der Kurden in der Bundesrepublik Deutschland und Berlin West. Berlin: Das Zentrum, 1984
Mann, Oskar: Persische und kurdische Reiseberichte: Die Briefe des Berliner Orientalisten Oskar Mann während seiner beiden Expeditionen in den Vorderen Orient 1901 – 1907. Wiesbaden: Harrassowitz, 2014
Mohamed-Ali, Hassan; Sayan, Giyas (Htsg.): Kurden in Berlin. Berlin: GNN, 1998
Ottersbach, Markus: KurdInnen in der Bundesrepublik Deutschland: Ein Handbuch. Bonn: NAVEND - Zentrum für Kurdische Studien, 1999 (Navend-Schriftenreihe; 6)
Poppenburg, Walter: Bücher über die Kurden und Kurdistan: Eine Auswahlbibliographie. Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft Schirrmacher, 1987 (Disputationes linguarum et cultuum orbis. Sectio K, Disputationes linguae et cultus Kurdica; 11)
Seidlitz, Kirsten: Musik & politischer Konflikt aus der Türkei: Kurdische, alevitische und linke Musik in Deutschland. Bielefeld: transcript, 2020
Şenol, Şengül: Kurden in Deutschland: Fremde unter Fremden. Frankfurt am Main: Haag und Herchen, 1992
Skubsch, Sabine: Kurdische Migration und deutsche (Bildungs-)Politik. Münster: Unrast-Verl., 2002 (Kurdologie; 5)
Specht, Theresa: Kurdische Exilliteratur im deutschsprachigen Kontext. In: Neue Beiträge zur Germanistik. Tōkyō: Ikubundō, Bd. 13 (2014), 1, S. 201-220
Stein, Gottfried: Endkampf um Kurdistan? Die PKK, die Türkei und Deutschland. München: Aktuell, 1994
Tschawisch, Mahmood Hama: Die kurdische Exilliteratur in Deutschland von den 70er Jahren bis heute. Marburg: Tectum-Verlag, 1996
Yazıcıoğlu, Ümit: Zuwanderung von Kurden: Ursachen und Asylrechtsprechung, die PKK und der Fall Öcalan. Berlin: Köster, 2000
Ich widme diese Darstellung der deutsch-kurdischen Beziehungen meinen kurdischstämmigen Schülern – insbesondere N. A. und T. A.![1]
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